Am Meer beginnt Weite.
Der Wind war schon da.
Noch bevor wir den Strand erreichten,
zog er über die Dünen,
als hätte er etwas vor.
Manami blieb stehen.
Nicht lange.
Nur lange genug,
um aufs Meer zu schauen.
An der Nordsee passiert etwas Seltsames.
Je weiter der Blick wird,
desto leiser werden die Gedanken.
Manami interessierte sich nicht für den Horizont.
Eine Spur im Sand
war heute wichtiger.
Der Abdruck einer Möwe.
Der Geruch eines Grashalms,
den der Wind über die Düne getragen hatte.
Später saßen wir einfach da.
Der Wind zog über das Meer.
Die Wolken zogen mit.
Und für einen Augenblick
schien es vollkommen unwichtig,
wie spät es war
oder wohin wir noch wollten.
Vielleicht beginnt Weite nicht dort,
wo das Meer anfängt.
Sondern dort,
wo man aufhört,
alles festhalten zu wollen.
Der Wind blieb noch.
Wir gingen weiter.