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Wegnotiz · Wasser

Spiegel aus Wind und Wolken.

Manami steht im Wasser und spiegelt sich darin

Das Wasser war fast still.

Nicht ganz.
Nur still genug,
um den Himmel festzuhalten.

Manami stand mittendrin.

Mit nassen Pfoten,
wachem Blick
und diesem leisen Ernst,
den sie manchmal bekam,
wenn die Welt interessant roch.

Unter ihr lag noch einmal Manami.

Etwas dunkler.
Etwas weicher.
Fast wie ein Gedanke,
der nicht ausgesprochen werden wollte.

Ich blieb stehen.

Nicht wegen des Fotos.

Sondern weil es Momente gibt,
in denen man erst später merkt,
dass man gerade angekommen war.

Der Wind bewegte das Wasser kaum.

Die Wolken blieben einen Augenblick länger.

Und Manami sah zurück,
als wollte sie fragen,
ob ich endlich verstanden hatte.

Vielleicht ist Stille nicht die Abwesenheit von Bewegung.

Vielleicht ist sie nur der Moment,
in dem alles aufhört,
etwas anderes sein zu wollen.

Das Wasser blieb still.

Wir gingen weiter.

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